Geocaching

Geocaching ist eine High-Tech-Schatzsuche, die sich weltweit ausgebreitet hat. Die Spieler, im Jargon Geocacher genannt, suchen mithilfe von GPS-Empfängern nach kleinen Behältnissen mit einem Logbuch als Inhalt, in dem sie ihren Fund dokumentieren. Darüber hinaus gibt es für jedes einzelne dieser Verstecke im Internet eine eigene kleine Homepage, auf der für alle sichtbar über die Erlebnisse während der Suche berichtet wird. Das Geocaching entstand im Mai 2000, als die GPS-Signale für die zivile Nutzung freigegeben wurden. Aus 75 Geocaches im September 2000 wurden bis heute über 300.000 in Deutschland und 2,5 Millionen weltweit, nach denen über fünf Millionen registrierte Spieler suchen, mit steigender Tendenz. Die Caches werden von den Geocachern selbst versteckt, die sich mit teilweise sehr ausgefallenen Ideen gegenseitig mit dem erforderlichen Nachschub versorgen.

Für den Spielbetrieb gelten recht strenge Regeln, um deren Einhaltung sich ehrenamtlich agierende Administratoren (Reviewer) kümmern. So sind beim Verstecken oder Suchen beispielsweise alle lokalen Gesetze und Regelungen einzuhalten, und ohne Erlaubnis des Grundbesitzers geht nichts, wenn ein Cache auf Privatgrund liegt. Es gibt Abstandsregeln und Sperrgebiete, z. B. in besonders schutzwürdigen Naturschutzgebieten.

Bedingt durch die ständig steigende Teilnehmerzahl aufgrund einer zunehmenden Präsenz in den Medien hat sich das Geocaching von einem ehemals meist im Verborgenen betriebenen Versteckspiel zu einer Massensportart entwickelt. Und das führt hier und da zu Problemen, da so langsam aber sicher jede freie Fläche in Mutter Natur mit Geocaches bedacht wird, nicht immer mit der gebotenen Sorgfalt platziert.

Dieser Verein wurde ins Leben gerufen, um sich dieser Probleme anzunehmen und den fernen Plattformbetreiber in Übersee bei der Organisation des Spieles innerhalb der Grenzen Schleswig-Holstein zu unterstützen.